Worin unterscheiden sich eigentlich die Krankenkassen?

In welchen Punkten unterscheiden sich eigentlich heutzutage die Krankenkassen? Dieser wichtigen Frage wollen wir heute auf den Grund gehen.

Allgemeine Beiträge

Eine Person die einer gesetzlichen Krankenkasse angehört, hat das Recht auf eine umfassende Behandlung. Diese ist unabhängig von ihrem Einkommen und dem Alter der Person. Jede gesetzliche Krankenkasse muss dabei Leistungen bringen, die der Vermeidung und Linderung von Krankheiten dient, sowie Leistungen zu der frühen Erkennung von Krankheiten und deren Behandlung.

Vorsorge

Krankenkassen können außerdem Kostenübernahmen für Sportmedizinische Untersuchungen und Reiseschutzimpfungen anbieten. Die meisten Krankenkassen bieten auch Grippeimpfungen und HPV-Impfungen an. Magen- und Darmkrebsvorsorge, frühe Erkennung von Schlaganfallrisiken und Zeckenimpfungen sind wichtige Bestandteile der Vorsorge, vor möglichen Erkrankungen, von manchen Krankenkassen.

Alternative Heilmethoden:

Einige Krankenkassen legen viel Wert auf alternative Heilmethoden. Zum Beispiel bekommt man bei vielen Krankenkassen bei Heilmethoden wie Osteopathie, Yoga und Meditation, Homöopathie oder bestimmte Massagearten kostenlose Termine oder Rückerstattungen.

Leistungen für Schwangere, Geburt und Kinder:

Kostenlose Leistungen wie der Grundschulcheck U10, Schülercheck U11 oder Jugendvorsorge J2 sind bei vielen Kassen ein großes Thema. Auch werden bei manchen Krankenkassen Termine für die Geburtsvorbereitungen für Väter oder einen 3D-Ultraschallscan angeboten.

Mehrleistungen bei Behandlung und Krankenpflege:

Einige Krankenkassen bieten vergünstigte Medikamente und Zuschüsse für Brillen, Kontaktlinsen und andere Sehhilfen an. Häufig zahlen Krankenkassen auch die Behandlungen im Ausland und bieten eine häusliche Krankenpflege und eine Haushaltshilfe an. Die Kosten für einen Diabetiker oder eine Laserbehandlung für die Krampfadern übernehmen auch einige Krankenkassen.

Zusatzversicherungen:

Berufsunfähigkeitsversicherung, private Pflegeversicherung, Unfallversicherung eine Sterbegeldversicherung ist für manche Menschen ein Muss. Diese und viele weitere Zusatzversicherungen, wie eine Krankenhaustrageversicherung oder eine Zusatzversicherung für die Augen, werden von vielen Krankenkassen auch angeboten.

Service:

Eine freie Krankenhauswahl und medizinische Hotlines, die rund um die Uhr erreichbar sind, sowie Pflegeberatung und Auslandsnotfall-Service bieten viele Krankenkassen an. Außerdem kann man bei manchen Krankenkassen eine elektronische Gesundheitsakte und eine persönliche Beratung, bei sich Zuhause, anfordern. Manche Krankenkassen bieten auch an, dass sie für den Kunden Facharzttermine organisieren oder im Falle eines Behandlungsfehlers den Kunden unterstützen. Ein Gesundheitskonto, mit dem Sie Zuschüsse zu Leistungen bekommen, werden auch von einigen Krankenkassen organisiert. Manche Krankenkassen bieten auch Bonusprogramme und Gesundheitskurse an. Das sind zum Beispiel Bonus zur Finanzierung privater Zusatzleistung oder ein Zuschuss zu Vorsorgekuren. Zudem werden von vielen Krankenkassen auch Zuschüsse für einen Fitness-Tracker oder eine Gesundheitsapp für das Smartphone, sowie eigene Reiseangebote oder Kooperationen mit Fitness-Studios organisiert.

Kosten:

Fast alle Krankenkassen haben heutzutage einen Beitragssatz um die 15 oder 16 %. Dies reicht aber für die meisten Krankenkassen nicht aus, weshalb sie noch einen Zusatzbeitrag fordern. Dieser reicht in der Regel von 0,4 % bis 1,5 %. Diesen Zusatzbeitrag teilen sich in der Regel aber Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Hier änderte sich die Gesetzeslage allerdings in den letzten Jahren recht häufig. Mit dem entsprechenden Vergleich kann man bares Geld sparen. Ein Wechsel ist völlig unkompliziert und man läuft keien Gefahr einmal ohne Versicherung da zu stehen. Der Gesetzgeber lässt eine Kündigung der alten Kasse nur zu wenn man in der neuen aufgenommen wurde. Einen guten Vergleichsrechner findest du hier auf dieser Seite.

Fazit

Es gibt Unterschiede zwischen den Kassen. Einfach mal zum Ende des Jahres informieren ob sich ein Wechsel lohnt.

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