IPL Haarentfernung – Über den Einsatz der innovativen Technologie im Intimbereich

Lieber Leser, wusstest Du, dass fast jeder Mensch wöchentlich bis zu 30 Minuten opfert, um lästige Haare am Körper zu entfernen? Dabei ist die Dringlichkeit nach einer dauerhaften Lösung riesig. So gaben in einer Umfrage von Philips ein Drittel aller Frauen an, dass sie ihr gesamtes Sortiment an Handtaschen auflösen würden, um sich für ein halbes Jahr keine Haare am Körper rasieren zu müssen.
Vor allem an empfindlichen Körperstellen, wo die Haut besonders schnell gereizt ist, bereitet uns eine Epilation oder Rasur großes Unbehagen. Oft haben wir tagelang mit einem Rasurbrand zu kämpfen, der sich in Form von Pickeln, Rötungen oder anderen Hautirritationen bemerkbar macht.
Doch mit der neusten IPL Technologie kann der wöchentliche Besuch im Bad zur Intimenthaarung ein Ende finden. Wie das geht und für wen solche IPL Geräte geeignet sind, möchten wir dir in diesem kleinen Ratgeber verraten. Wenn Du über die kleinen Helfer noch mehr erfahren möchtest, können wir dir übrigens diese Webseite empfehlen.

IPL Geräte im Intimbereich: Wie funktioniert die Technologie?

Die drei Buchstaben „IPL“ kommen aus dem Englischen und stehen für „Intense Pulsed Light“, was in deutscher Übersetzung soviel meint wie „intensives pulsierendes Licht“. Beim Einsatz dieser Technik strahlen hochmoderne Geräte Lichtblitze auf die Haare. Das Licht wird von Haaren durch das Farbpigment Melanin absorbiert und bis an die Haarwurzel weitergegeben. Unter der Haut kommt es zu einer thermischen Reaktion, wo Temperaturen von bis zu 60 Grad entstehen können. Die Hitze sorgt dafür, dass die Proteinstrukturen der Haare zerstört werden und diese allmählich ausfallen. Da die Haare einen natürlichen Lebenszyklus haben und nur diejenigen Haarfollikel auf die IPL Geräte reagieren, die sich in der „Wachstumsphase“ befinden, sind für eine dauerhafte Haarentfernung stets mehrere Behandlungen notwendig. In der Regel werden mindestens vier bis fünf Anwendungen notwendig, um die ersten sichtbaren Erfolge zu erzielen.

Wer kann von der IPL Methode profitieren?

Leider nicht alle Personen – soviel steht fest: Graue, sehr helle und auch rote Haare können aufgrund des fehlenden Melanins das Licht der Geräte nicht absorbieren. Hier können in seltenen Fällen sogar leichte Hautirritationen auftreten. Grundsätzlich gilt, je dunkler die Haare und heller die Haut, desto wirksamer die Methode. Auch dunkelhäutige Personen sollten von der IPL Methode absehen, da die Geräte hier nicht zwischen der dunklen Haut und den Haare unterscheiden können.

Übrigens: Menschen mit der o.g. Haarfarbe sollten auf die Elektroepilation oder die SHR Technologie zurückgreifen, falls sie eine nachhaltige Haarentfernung bevorzugen. Diese Methode zielt nicht auf das Melanin in den Haaren, sondern auf die Stammzellen der Haut. Mehr brauchbare Informationen diesbezüglich findest du auf Wikipedia.

Was sollte ich vor der dauerhaften Enthaarung im Intimbereich beachten ?

Wichtig ist zunächst einmal, dass Du den Intimbereich vor dem Einsatz eines IPL Gerätes gründlich enthaarst. Machst Du das nicht erhitzen sich auch die unrasierten Haare, sodass auf der Haut leichte Verbrennungen entstehen können. Logischerweise sollte die intimste Zone vor der dauerhaften Haarentfernung gründlich gereinigt werden. Gerade unnatürliche Inhaltsstoffe, die durch Shampoos oder ähnliche Kosmetikprodukte auf die Haut aufgetragen wurden, können bei der lichtbasierten Haarentfernung zu Hautirritationen führen. Zudem ist von besonderer Bedeutung, dass man schon viele Wochen vor der Behandlung auf natürliche und künstliche Sonnenstrahlung verzichtet. Je dunkler die Haut, desto geringer ist die Wirksamkeit der Geräte.

Wo kann man die IPL Haarentfernung durchführen?

Während man für eine nachhaltige Beseitigung lästiger Haare vor ein paar Jahren immer zu einem Arzt oder Kosmetiker musste, kann dies heutzutage unkompliziert in den eigenen vier Wänden erfolgen. Die Geräte lassen sich im Einzelhandel oder aber auch beim Online-Riesen Amazon erwerben. Die Anschaffungskosten liegen hier üblicherweise bei 200 bis 400 Euro.

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