Wassersprudler mit Glasflaschen

Ein Wassersprudler eignet sich perfekt dafür sein eigenes Sprudelwasser ganz einfach und nach belieben zuhause zuzubereiten. Dank der großen Auswahl an verschieden Sirups hat man auch immer etwas Limonade, sowie Softdrinks zuhause und das ganz ohne das schwere und ständige schleppen der Getränkeflaschen. Man bekommt einen Wassersprudler schon in einer niedrigen Preisklasse, je nach Ausführung und Modell kann der Preis auch steigen.

Wenn man sich dazu entscheidet einen Wassersprudler zu kaufen, sollte man auf jeden Fall einen mit Glasflaschen bevorzugen. Zwar sind Glasflaschen im Gegensatz zu Plastikflaschen etwas teurer, haben aber ein schöneres Design und sind viel hygienischer und einfacher zu reinigen, man kann sie im Gegensatz zu Plastikflaschen ganz ohne bedenken in die Spülmaschine tun. Auch lassen sich die Glasflaschen in den Wassersprudler einfacher einsetzen.

Vorteile

Einige Interessante Vorteile eines Wassersprudlers sind zum einen, dass man sich die Kohlensäure in seinen Getränken ganz individuell und nach belieben dosieren kann. Man kann sich neben Sprudelwasser auch ganz einfach mit etwas zusätzlichem Sirup eine Limonade oder ein Softdrink herstellen. Somit hat man sein Lieblingsgetränk immer zuhause vorrätig, auch wenn eben mal kein Geschäft geöffnet hat.

Gerade für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen ist ein Wassersprudler besonders von Vorteil, da man sich das lästige schleppen der schweren Getränkeflaschen erspart. Auch das nervige verstauen der Getränkeflaschen bleibt einem erspart und ebenso um Pfandflaschen muss man sich keine Gedanken mehr machen.

Da die Flaschen meist ein Volumen von einem Liter haben, ist ihr Lieblingsgetränk immer frisch und schnell zubereitet und sogar ohne Probleme in der Tasche für unterwegs verstaut.

Nachteile

Ein großer Nachteil vom Wassersprudler ist leider, dass die Kohlensäure aus den Flaschen sehr schnell entweicht, auch wenn diese nur nach Bedarf geöffnet werden, deshalb sollte man sein Getränk lieber innerhalb von 24 Stunden leeren.

Wenn einem sein eigenes Leitungswasser nicht schmeckt, sollte man sich besser keinen Wassersprudler anschaffen, da der schlechte Geschmack des Wassers nicht ganz einfach mit etwas Kohlensäure oder Sirup behoben ist.

Es ist auf Hygiene zu achten und eine regelmäßige Reinigung wird empfohlen, besonders wenn das Gerät nicht regelmäßig benutzt wird. Auch die Flaschen sollten nach der Benutzung gereinigt werden, insbesondere wenn Sirup zum Einsatz gekommen ist. Diese Reinigung nimmt leider etwas Zeit in Anspruch.

Neben dem einmaligen Anschaffungspreis eines Wassersprudlers, kommen die Folgekosten für die Kohlensäurepatrone hinzu, welche je nach Benutzung für etwa 50 bis 60 Liter reichen kann. Die tatsächliche Reichweite hängt vor allem davon ab, wie stark man das Wasser aufsprudelt.

Typische Marken

Neben dem Marktführer SodaStream gibt es noch folgende:

  • Ultratec
  • Levivo
  • Nuvantee
  • mySodapop

Worauf man bei Glasflaschen achten sollte

Glasflaschen werden bei Wassersprudlern häufig wegen der besseren Haptik und wegen der einfacheren Reinigung bevorzugt. Dennoch sollte man vor dem Kauf genau prüfen, ob das gewünschte Gerät tatsächlich mit Glasflaschen arbeitet oder ob nur zusätzliche Glas-Karaffen für den Tisch beiliegen. Nicht jeder Wassersprudler ist konstruktiv dafür ausgelegt, Glas unter Druck zu verwenden. Geräte mit Glasflaschen haben in der Regel eine geschlossene oder besonders gesicherte Sprudeleinheit.

Wichtig ist außerdem die passende Flaschengröße. Viele Modelle arbeiten mit 0,6-Liter- oder 1-Liter-Flaschen. Für Einzelpersonen kann eine kleinere Flasche sinnvoll sein, weil das Wasser schneller verbraucht wird und die Kohlensäure dadurch länger frisch wirkt. Für Familien ist eine größere Flasche praktischer, wobei dann darauf geachtet werden sollte, das Wasser möglichst zeitnah zu trinken.

Ein weiterer Punkt ist das Gewicht. Glasflaschen fühlen sich hochwertig an, sind aber schwerer als PET-Flaschen. Wer den Wassersprudler vor allem in der Küche nutzt und die Flaschen nur zum Tisch oder in den Kühlschrank stellt, wird das meist kaum als Nachteil empfinden. Für unterwegs sind Glasflaschen dagegen oft weniger praktisch. Hier kann es sinnvoll sein, zuhause Glas zu nutzen und für den Transport eine separate Trinkflasche zu befüllen.

Geschmack, Wasserqualität und Alltagstauglichkeit

Ob sich ein Wassersprudler im Alltag lohnt, hängt stark vom verwendeten Leitungswasser ab. In vielen Regionen in Deutschland ist Leitungswasser von sehr guter Qualität und kann ohne Bedenken genutzt werden. Schmeckt das Wasser zuhause allerdings stark nach Chlor, ist sehr kalkhaltig oder hat einen für den eigenen Geschmack unangenehmen Eigengeschmack, wird auch das aufgesprudelte Wasser nicht automatisch deutlich besser. In solchen Fällen kann gekühltes Wasser helfen, weil kaltes Wasser von vielen Menschen als frischer empfunden wird.

Auch der Aufstellort spielt eine Rolle. Ein Wassersprudler sollte stabil stehen und leicht erreichbar sein. Wenn das Gerät dauerhaft im Schrank verschwindet, wird es erfahrungsgemäß seltener benutzt. Praktisch ist ein Platz in der Nähe des Kühlschranks oder der Spüle, damit Flaschen schnell befüllt, gekühlt und gereinigt werden können. Gerade in kleineren Küchen lohnt es sich, vor dem Kauf die Höhe des Geräts und den Platzbedarf nach oben zu prüfen.

Für viele Haushalte ist zudem der ökologische Aspekt ein Kaufargument. Wer regelmäßig Mineralwasser in Einweg- oder Mehrwegflaschen kauft, spart mit einem Wassersprudler Transportwege und Verpackungsmaterial. Wie groß dieser Vorteil im Einzelfall ist, hängt natürlich davon ab, wie oft das Gerät tatsächlich verwendet wird und wie lange Flaschen und Gerät genutzt werden.

Reinigung und Pflege

Bei der Reinigung gilt: möglichst einfach, aber konsequent. Nach normalem Sprudelwasser reicht es oft aus, die Flasche mit warmem Wasser auszuspülen und offen trocknen zu lassen. Wurden Sirups oder andere Zusätze verwendet, sollte die Flasche gründlicher gereinigt werden, damit keine Rückstände bleiben. Gerade süße Getränke fördern sonst Gerüche und Ablagerungen.

Ob eine Glasflasche wirklich spülmaschinengeeignet ist, sollte man immer anhand der Herstellerangaben prüfen. Viele Glasflaschen dürfen in die Spülmaschine, aber eben nicht automatisch alle Komponenten. Verschlüsse, Dichtungen oder dekorative Elemente können empfindlicher sein. Das Gerät selbst sollte nur nach Anleitung gereinigt werden, also in der Regel außen mit einem weichen Tuch und ohne aggressive Reinigungsmittel.

Wichtig ist auch, die Flaschen regelmäßig auf Beschädigungen zu kontrollieren. Glas mit Sprüngen, Abplatzungen oder deutlichen Kratzern sollte nicht weiterverwendet werden. Bei einem Wassersprudler wirken Druck und mechanische Belastung zusammen, deshalb ist ein unbeschädigter Zustand besonders wichtig. Gleiches gilt für Dichtungen und Gewinde am Gerät.

Kohlensäurepatronen und laufende Kosten

Die laufenden Kosten werden beim Kauf oft unterschätzt. Zwar sind Wassersprudler in der Anschaffung teilweise recht günstig, auf Dauer fallen aber Kosten für CO2-Zylinder an. Wie wirtschaftlich das ist, hängt vom Verbrauch im Haushalt ab. Wer nur gelegentlich eine Flasche pro Woche sprudelt, wird den Zylinder deutlich seltener tauschen als ein Mehrpersonenhaushalt, in dem täglich mehrere Liter zubereitet werden.

Praktisch ist, dass viele Zylinder im Tauschsystem erhältlich sind. Dabei wird der leere Zylinder abgegeben und gegen einen befüllten getauscht. Das vereinfacht die Nutzung und reduziert Abfall. Vor dem Kauf sollte man dennoch prüfen, welches System der gewünschte Wassersprudler verwendet und wie gut passende Tauschzylinder vor Ort erhältlich sind. Nicht jedes Gerät ist mit jedem Zylindertyp kompatibel.

Auch bei den Flaschen selbst können Folgekosten entstehen. Manche Hersteller geben Nutzungszeiträume oder Austauschintervalle vor, insbesondere wenn zusätzlich Kunststoffflaschen genutzt werden. Glasflaschen sind in dieser Hinsicht oft langlebig, sollten aber bei Beschädigung sofort ersetzt werden.

Sicherheit im Umgang

Ein wichtiger Punkt, der oft zu kurz kommt, ist die richtige Anwendung. In viele Wassersprudler gehört ausschließlich Wasser. Sirup, Saft, Wein oder andere Getränke sollten in der Regel nicht direkt im Gerät aufgesprudelt werden, sofern der Hersteller das nicht ausdrücklich erlaubt. Das kann zu starkem Schäumen, Verkleben oder im ungünstigen Fall zu Defekten führen. Zusätze kommen deshalb üblicherweise erst nach dem Sprudeln in die Flasche oder ins Glas.

Außerdem sollte die Flasche nur bis zur Markierung befüllt werden. Zu wenig Wasser kann die Funktion beeinträchtigen, zu viel Wasser kann beim Sprudeln überlaufen. Wer ein möglichst kohlensäurehaltiges Ergebnis möchte, fährt meist gut damit, gut gekühltes Wasser zu verwenden und mehrere kurze Sprudelstöße nach Bedienungsanleitung zu geben, statt das Gerät unnötig zu überlasten.

Kinder sollten den Wassersprudler nur unter Aufsicht benutzen, besonders bei Modellen mit Glasflaschen. Auch wenn moderne Geräte auf Sicherheit ausgelegt sind, bleibt Glas empfindlicher als Kunststoff, wenn es herunterfällt.

Für wen sich ein Wassersprudler mit Glasflaschen besonders eignet

Besonders gut geeignet sind solche Geräte für Haushalte, die regelmäßig Sprudelwasser trinken und Wert auf eine hochwertige Optik legen. Glasflaschen machen auf dem Esstisch meist einen ordentlichen Eindruck und nehmen weniger schnell Gerüche an. Wer häufig Gäste hat, findet darin oft eine angenehme Alternative zu gekauften Mineralwasserflaschen.

Auch Menschen, die Verpackungsmüll reduzieren möchten, profitieren im Alltag. Der Komfortgewinn ist vor allem dann spürbar, wenn sonst häufig Wasserkästen gekauft und getragen werden müssen. In Wohnungen ohne Aufzug oder bei längeren Wegen zum Auto ist das ein echter praktischer Vorteil.

Weniger geeignet ist ein Wassersprudler mit Glasflaschen für Personen, die fast nur unterwegs trinken und dafür leichte, robuste Flaschen brauchen. In diesem Fall ist entweder ein Gerät mit Kunststoffflaschen oder eine Kombination aus Glasflasche zuhause und separater Transportflasche die bessere Lösung.

Praktische Tipps für den Kauf

  • Vor dem Kauf prüfen, welche Flaschen im Lieferumfang enthalten sind und wie teuer Ersatzflaschen sind.
  • Auf die Kompatibilität der CO2-Zylinder achten, damit der spätere Tausch unkompliziert bleibt.
  • Die Maße des Geräts mit dem verfügbaren Platz in der Küche vergleichen.
  • Nachsehen, ob Flaschen und Verschlüsse laut Hersteller spülmaschinengeeignet sind.
  • Bewertungen zur Lautstärke und zur Handhabung lesen, denn gerade das Einsetzen der Flaschen unterscheidet sich von Modell zu Modell.
  • Wenn mehrere Personen im Haushalt unterschiedliche Vorlieben haben, ist ein Gerät mit fein dosierbarer Kohlensäure besonders sinnvoll.

Häufige Fragen

Ist Leitungswasser für einen Wassersprudler geeignet?
In der Regel ja. Entscheidend ist vor allem, ob es einem geschmacklich zusagt. Bei Unsicherheit kann ein Blick auf die Angaben des regionalen Wasserversorgers sinnvoll sein.

Bleibt das Wasser lange frisch?
Am besten schmeckt es meist kurz nach dem Sprudeln. Gut verschlossen und gekühlt hält es sich zwar länger, verliert aber mit der Zeit an Kohlensäure.

Kann man Sirup direkt in die Flasche vor dem Sprudeln geben?
Normalerweise nein. Zusätze sollten erst nach dem Sprudeln hinzugegeben werden, sofern der Hersteller nichts anderes angibt.

Sind Glasflaschen grundsätzlich hygienischer?
Sie lassen sich oft leichter gründlich reinigen und nehmen weniger Gerüche oder Verfärbungen an. Entscheidend bleibt aber die regelmäßige Pflege.

Lohnt sich ein Wassersprudler finanziell?
Das hängt vom Wasserkonsum, den Zylinderpreisen und den bisherigen Einkaufsgewohnheiten ab. Rein praktisch lohnt er sich für viele Haushalte vor allem durch den Komfort.

Fazit

Ein Wassersprudler mit Glasflaschen ist vor allem dann eine sinnvolle Anschaffung, wenn zuhause regelmäßig Sprudelwasser getrunken wird und man sich das Schleppen von Getränkekisten ersparen möchte. Glasflaschen punkten durch ihre Optik, ihre oft einfache Reinigung und ein insgesamt wertiges Gefühl im Alltag. Dem gegenüber stehen ein höheres Gewicht, etwas mehr Vorsicht im Umgang und laufende Kosten für CO2-Zylinder.

Wer auf gute Wasserqualität zuhause achten kann, das Gerät regelmäßig nutzt und die Herstellerhinweise zur Reinigung und Sicherheit beachtet, bekommt mit einem Glasflaschen-Modell eine praktische und im Alltag oft sehr angenehme Lösung für frisches Sprudelwasser.

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