Fit bleiben, sich selbst zuliebe

Dass ein gesunder Lebensstil wichtig ist, um sein Dasein so gut wie möglich genießen zu können, ist nichts Neues. Doch die Coronakrise hat das nicht gerade leichter gemacht. Eingeschränkte Bewegungsfreiheit, geschlossene Sportcenter, Einkaufen für die gesamte Woche oder länger haben neue Herausforderungen geschaffen.

Dafür sind allerdings auch jede Menge kostenlose Tipps und Online-Kurse zur Verfügung gestellt worden, um selbst durch diese schwierigen Zeiten zu kommen und vielleicht sogar gesunde neue Angewohnheiten zu entwickeln.

Das ist gar nicht so schwierig. Je nach Altergsruppe werden unterschiedliche Zeitdauer und Intensität von Bewegung empfohlen, um fit zu bleiben. Für Erwachsene von 18 bis 64 Jahren liegt das angeratene Minimum bei mindestens 150 Minuten Aktivität mit moderater Intensität. Wer ein Fitnessfahrrad besitzt, kann seine Runden vor dem Fernseher drehen. Tanzen beim Kochen hält fit und hebt die Laune selbst in düsteren Zeiten. Gameskonsolen können beispielsweise mit Fitnesspielen zum Sportcenter werden. Yoga, Pilates und andere Trendsportarten werden vielfach über Zoom unterrichtet – Smartphone oder Tablet genügen.

Sogar auf dem Sofa kann gesportelt werden. Liegestütz, Crunches, Ausfallschritte und mehr stärken die Muskeln und die Gesundheit.

Auch in der Küche lässt sich selbst ohne täglich frisch gekaufte Zutaten viel für sich tun. Frisch gepresste Heilsäfte und Smoothies sind ideal, um den Körper mit Vitaminen, Nährstoffen und Spurenelementen zu versorgen, und sie halten sich meist über mehrere Tage.

Ein häufig übersehenes gesundes Getränk ist Selleriesaft. Die in Stück geschnittenen grünen Stangen werden in den Entsafter oder Mixer gesteckt und nach Belieben mit einem Eiswürfel gekühlt. Der Saft soll entzündungshemmend wirken, das Immunsystem stärken und dank Clustersalzen den Säuregehalt im Magen wieder herstellen helfen – in Zeiten wie diesen, mit ihren ernsthaften Sorgen, ist das allemal einen Versuch wert.

Wer Rote Bete im Kühlschrank hat, kann diese als Salat zubereiten oder versaften. Im letzteren Fall können auch die Blätter mit verarbeitet werden. Diese strotzen nämlich vor Calcium, Vitamin A und Vitamin C. Möhren, die schon runzlig werden, lassen sich immer noch zu einem leckeren, gesunden Getränk verarbeiten.

Frisch gepresster Orangensaft schmeckt nicht nur nach Sonnenschein, er liefert auch mehr Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme als die ganze Frucht. Das liegt daran, dass diese bereits von den Fasern gelöst worden sind und der Trennungsprozess nicht mühsam im Körper stattfinden muss. Was im Gegensatz zur Frucht fehlt, sind die schwerer verdaulichen Ballaststoffe.

Selbstgezogenes Obst und Gemüse vom eigenen Balkon oder aus dem Garten macht schon beim Ernten Spaß. Tomaten pflücken und statt zu Salat, Soße oder Suppe zu Saft verarbeiten ist ein gesundes Kinderspiel. Das Getränk steckt voller bioaktiver Substanzen wie Vitamin C, Polyphenolen und Carotinoiden und stärkt unter anderem Leber sowie Herz- und Kreislauf.

Weil selbst gemachte Säfte ohne Zuckerzusatz hergestellt werden, lassen sich auch die Kalorien leichter kontrollieren. Selbst der begeistertste Hobbysportler wird beim Joggen, Yoga oder Tanzen in den eigenen vier Wänden zumeist weniger Kalorien verbrauchen als beim Workout im Freien oder im Fitnessstudio.

Doch selbst Sportmuffel oder Menschen, die aus anderen Gründen weniger aktiv sind, können ihrer Gesundheit auf die Sprünge helfen. Hobbies wie Handarbeiten, lesen oder spielen sind gut fürs Gehirn und machen glücklich – alles Dinge, die gesund sind.

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