Kokosraspeln auf Süßspeisen

Kokosraspeln – gesund und lecker

Kokosraspeln beziehungsweise Kokosflocken oder Kokosnussraspeln werden häufig in allerlei süßen Backwaren eingesetzt. Der Werbung eines bekannten Herstellers von Kokos Pralinen ist es zu verdanken, dass eigentlich jeder mit den Raspeln Sommer, Sonne und Strand assoziert. In den tropischen warmen Anbaugebieten ist die Kokosnuss eine Erfrischung für heiße Sommertage. Dieses Image pflegen die Kokosraspel Hersteller und vermarkten ihr Produkt als leichten Sommergenuss.

Kokosraspeln kaufen

Worauf beim Kauf achten

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Kokosraspeln möglichst natürlich sind. Deshalb gilt nur Kokosflocken aus 100% frischem Kokosfleisch verwenden. Auch sollten keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Aromen zugesetzt sein.

Gute Qualität äußert sich im Geschmack.

Toll ist, dass anders als Kokoswasser eine Kühlung der Kokosflocken nicht notwendig ist.

Kokosraspeln Einsatzmöglichkeiten & Rezepte

Der typische Einsatzort von den beliebten Raspeln ist bei der Zubereitung von Süßspeisen und Desserts. So können die Kokosraspeln einfach über das süße Teilchen gestreut werden um ein frische Optik und eine feine Kokusnote hervor zu zaubern.

Daneben gibt es Rezepte wie Kokosplätzchen oder Kokosmakronen, in denen die Raspeln im Mittelpunkt stehen.

Vielen Speisen verleihen die Raspeln den gewissen südlichen Touch an heißen Sommertagen. Mehr leckere Backrezepte mit und ohne Kokosraspeln gibt es auf www.back-ratgeber.de.

Was sind Kokosraspeln?

Kokosflocken auf Gebäck

Kokosflocken auf Gebäck

Kokosraspeln sind die Kurzbezeichnung für Kokosnussraspeln. Damit handelt es sich also um klein geraspeltes Fruchtfleisch der Kokosnuss. Diese kleinen Raspeln werden anschließend mit unterschiedlichen Methoden getrocknet um sie haltbar zu machen. Durch die schonende Herstellung behalten die Kokosnussraspeln den vollen Geschmack und alle wichtigen Nährstoffe der Kokosnuss.

Der Vorgang ist eigentlich recht simpel. Die Kokosnuss wird getrocknet und anschließend wird das Fruchtfleich aus der Schale heraus gelöst (geschnitten oder gefräst). Im optimalen Fall kommt die Kokosnuss direkt nach der Ernte zur Trocknung und sobald diese trocken ist beginnt die Weiterverarbeitung.

Dadurch dass die Kokosflocken nur getrocknet und erhitzt werden eignen Sie sich hervorragend für Vegetarier, Veganer oder Rohköstler. Damit ähneln die Kokosraspeln anderen natürlichen Lebensmitteln wie Aloe Vera Saft. Zudem sind die Kokosnussraspeln Lactose und Gluten frei.

Auch Allergien treten in der Regel sehr selten auf. Ausnahmen bestätigen aber die Regel, so dass im Notfall immer eine Arzt konsultiert werden sollte.

Typische Anbaugebiete

Wie man es in den Werbefilmen sehen kann mögen es Kokosnüsse warm. Deshalb befinden die die Anbaugebiete und Produktionsorte für Kokosflocken in den südlichen Regionen. Ostafrika und die Elfenbeinküste müssen hier genannt werden aber auch die Karibik, die Philippinen und Südamerika. In diesen Gebieten ist auch das Wasser der jungen, grünen Kokosnuss als Erfrischung sehr beliebt. Loch bohren oder Deckel abschlagen und circa einen halben Liter frische Saft genießen.

Worauf nach dem Kokosraspel Kauf achten?

Ungeöffnet sind Kokosflocken sehr lange haltbar. Der hohe Anteil an pflanzlichen Ölen und Fetten sorgt für eine natürliche Haltbarkeit. Je nach Qualität wird das Produkt zuerst seinen frischen Kokosgeruch und Geschmack verlieren. Sobald die Kokosraspeln nicht mehr genießbar sind, beginnen Sie unangenehm zu riechen.

Nach dem Öffnen verringert sich die Haltbarkeit rapide. Je länger die Packung geöffnet ist um so schlechter wird die Qualität. Bewahren Sie die Raspeln deshalb kühl auf. Gerne können Sie sie im Kühlschrank aufbewahren und anschließend zügig verzehren.

Feuchtigkeit schadet den Raspeln, im schlimmsten Fall können diese dann sogar Schimmeln. Dies kann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum sein oder weil sie mit Wasser in Berührung gekommen sind. Man sollte daher immer auf die passende Luftfeuchtigkeit achten – weder zu hoch, noch zu tief sollte sie sein. Alles zwischen 40-60 Prozent gilt als optimal.

Inhaltsstoffe und Nährstoffe – Sind Kokosraspeln gesund?

Ob Kokosraspeln gesund oder ungesund sind hängt stark von restlichen Ernährung ab. Viele Diätratgeber empfehlen Kokosraspeln als kleinen Snack zwischendurch. Dagegen ist an sich auch nichts einzuwenden. Obwohl die süßen Raspeln keinen Zucker besitzen können sie dennoch den Heißhunger auf Süßes stillen. Aber leider enthalten sie auch eine große Menge an gesättigten Fettsäuren. Dazu kommen noch ordentliche 630 kcal pro 100 Gramm. Damit spielen die Kokosflocken Kalorien technisch in der gleichen Liga wie Schokolade.

Als kleiner süßer Snack zwischendurch perfekt, als Mittel zum Abnehmen eher ungeeignet.

Hervorzuheben wäre da außerdem noch der sehr geringe Anteil an Kohlenhydraten ( 6,5 Gramm pro 100 Gramm). Mit dieser geringen Menge eignen sich die Raspeln hervorragend für eine Low Carb Ernährung oder Low Carb Diät. Ein weiteres tolles Low Carb Gericht sind übrigens Low Carb Nudeln aus Zucchini oder Kichererbsen.

Dennoch enthalten Kokosraspeln alle wichtigen Nährstoffe der Kokosnuss. Und mit der Menge an unterschiedlichen Nährstoffen können sie jeden Ernährungsplan sinnvoll ergänzen.

Hier die Nährwerte und Inhaltsstoffe von Kokosraspeln pro 100 Gramm im Detail:

  • Kalorien ~630 kcal
  • Fettgehalt 59 Gramm (davon etwa 54 Gramm gesättigte, 3,5 Gramm einfach gesättigte und 1,5 Gramm mehrfach gesättigte)
  • 6,5  Gramm Kohlenhydrate
  • 7 Gramm Proteine
  • Calcium
  • Phosphor
  • Jod
  • Eisen
  • Natrium
  • Magnesium
  • Diverse Vitamine ( Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin E)
  • Folsäure
  • Kalium

Kokosflocken für Hunde

Hunde lieben die kleinen Kokosflocken. Manche Vierbeiner bekommen davon wahrlich nicht genug. Zudem sind die Flocken für Hunde sowohl gesund als auch ein natürliches Mittel zur Behandlung gegen Wurmbefall. Denn genauso wie Hunde die raspeln lieben, hassen Würmer sie. Mehr zu allem was Hunde lieben gibt es übrigens auf https://hund.info.

Füttern Sie dennoch nicht zu viel. Mehr als ein Esslöffel pro Tag sollte es nicht sein.

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