Hausmittel gegen Warzen

Warzen können sind oft schwer zu beseitigen, dass sich viele Menschen mit einem Hausmittel helfen wollen. Eine Internetsuche schlägt alles Mögliche vor. Von zerdrückten Bananen bis zu Klebeband. Aber funktionieren diese Hausmittel tatsächlich? Wer lediglich ein einfaches Mittel gegen Warzen sucht ist mit dem Warzenstick von Wartner recht gut beraten. Unter diesem Link gibt es mehr Informationen.

Warzen entwickeln sich, wenn das humane Papillomavirus (HPV) Zellen in der Haut und den Schleimhäuten, zum Beispiel dem Mund oder die Genitalien, infiziert. Es gibt mehr als 150 Untertypen von HPV, die unterschiedliche Arten von Warzen auf verschiedenen Teilen des Körpers verursachen können.

HPV wird durch direkten Kontakt mit der Warze einer anderen Person oder mit dem Virus ausgesetzten Objekten und Oberflächen übertragen. HPV infiziert in der Regel verletzte, beschädigte oder mazerierte Haut, beispielsweise feuchte oder verschwitzte Füße. Normale Haut kann allerdings auch infiziert werden. Hier kann es mehr als sechs Monate nach der Infektion dauern, bis sich eine Warze bildet.

Gewöhnliche Warzen, im Fachbereich auch Verrucae Vulgaris genannt, können auf jedem Körperbereich auftreten, sind aber am häufigsten an den Fingern, Händen, Knien und Ellenbogen zu finden, da diese häufig verletzt sind. Warzen beginnen als ein runder oder ovaler erhabener Klumpen auf der Haut und können heller oder dunkler erscheinen als die Haut um sie herum. Sie können zudem schwarze Flecken enthalten, die „Samen“ genannt werden.

Kinder und junge Erwachsene sind am meisten gefährdet, Warzen zu entwickeln. Bestimmte Tätigkeiten, einschließlich des Umgangs mit Fleisch, Fisch und Geflügel, können ebenfalls das Risiko erhöhen. Menschen mit Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Ekzemen, entwickeln sie häufiger. Ebenso Leute mit einer Erkrankung, die ihr Immunsystem schwächt.

 

Was sagt die Forschung?

Nicht jede Warze muss behandelt werden. Aber wenn Sie besorgt über Schmerzen oder andere Beschwerden sind, die eine Warze bewirken kann, welche sich auf einem Teil des Körpers ausbreitet, sollten Sie diese besser behandeln.

Salicylsäure ist ein gutes Mittel gegen Warzen. Dies ist die häufigste Zutat in Produkten gegen Warzen, die Sie auf die Haut auftragen. Die in der Salicylsäure enthaltende Substanzen sind erhältlich als Lotion, Salbe, Pad oder Pflaster, die Sie in einer Apotheke ohne Rezept kaufen können.

Anwendung

Zuerst tränken Sie die Warze in warmem Wasser und Seife und reiben Sie sie damit ein, bevor Sie die Behandlung anwenden. Eine andere Möglichkeit ist das Einfrieren einer Warze durch den Einsatz von flüssigem Stickstoff, den Ihr Hausarzt oder Dermatologe in seinem Büro durchführen kann. Der Arzt sprüht für zehn bis 20 Sekunden flüssigen Stickstoff direkt auf die Warze auf in einem Prozess, der als „Kryochirurgie“ bekannt ist.

Was ist mit Klebeband?

Forscher haben untersucht, ob die Abdeckung der Warze mit Klebeband funktioniert, bekamen aber widersprüchliche Ergebnisse. Eine Studie fand, dass der Rückgang von Warzen sich deutlich verbessert mit dem Einsatz eines Klebebandes im Vergleich zu flüssigem Stickstoff, während bei anderen Studien der Einsatz eines Klebebandes nicht half.

Es ist also unklar, ob Klebeband funktioniert. Es mag zwar die Warze in einigen Fällen ersticken. Alternativ könnte es die umgebende Haut reizen, um eine Entzündung zu erzeugen. Aber dafür gibt es keine Beweise.

Sie kommen, sie gehen und kommen wieder zurück

Warzen bei Menschen mit einem funktionierendem Immunsystem werden in der Regel ohne Behandlung besser. Bei ungefähr 20 % der Infektionen lösen sich die Warzen innerhalb von drei Monaten und zwei Drittel innerhalb von zwei Jahren auf. Bemühungen zur Förderung eines gesunden Immunsystems, einschließlich einer gesunden Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf, sind wahrscheinlich so effektiv wie jedes Hausmittel.

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