Griechischer Bergtee – Eine Pflanze für alle Fälle

Wer sich mit einer sehr starken Erkältung ärgert, die mit geschwollenen Mandeln, Heiserkeit, Husten und Bronchitis einher geht, der sollte möglichst schnell einen Arzt aufsuchen und sich eine Reihe Medikamente und Antibiotika verschreiben lassen … oder … oder er greift zum griechischen Bergtee. Denn dieser soll bei genannten Beschwerden ebenso wie bei ADHS, Alzheimer und auch Depressionen helfen.

Griechische Bergtee Pflanze: Verwandtschaft

Gehen wir in Reformhäusern, Apotheken und Drogerien einkaufen, so sehen wir immer häufiger Teepackungen, die mit ‚Bergtee‘ gekennzeichnet sind. Dabei handelt es sich nicht, wie man vielleicht vermuten mag, um eine wilde Mischung von Bergkräutern, sondern es handelt sich dabei eigentlich um eine einzige, aus Griechenland stammende Pflanzengattung; nämlich der Sideritis, auch als Eisenkraut bekannt.

Auch wenn es aus anderen Mittelmeerregionen Bergtees gibt, so ist der griechische Bergtee ein ganz besonderer. Das griechische Eisenkraut darf auch nicht mit unserem Einheimischen verwechselt werden. Denn die jeweiligen Sideritis-Arten, aus denen auch der griechische Bergtee gewonnen wird, ist eher mit dem deutschen Salbei, als mit dem deutschen Eisenkraut verwandt.

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Griechischer Bergtee – Eine Definition

Der Tee hat aus den Bergen Griechenlands zu stammen … und zwar sind des regional unterschiedliche endemische Arten aus der Gattung der Gliedkräuter. Dabei lassen sich unterschiedliche Sorten unterscheiden, die jeweils aus einer anderen Sideritis-Art gewonnen werden. Auch sind Mischungen typisch. Zu unterscheiden sind u.a. epirischer, evischer, olympischer, taygetischer, parnassischer und kretischer Bergtee. Es sind vornehmlich regionale Unterscheidungen, in deren Regionen die jeweilige Sideritis-Art wächst. Jede dieser Arten beginnt erst ab einer Höhe von 1000 Metern zu wachsen und zu gedeihen. Hinzu kommt, dass sie einen besonders trockenen Untergrund und Boden bevorzugen. Doch dazu im Folgenden mehr.

Die griechische Bergtee Pflanze – Eine Geschichte

Griechischer Bergtee gegen Erkältungen

Griechischer Bergtee gegen Erkältungen

Der Bergtee ist seit jeher bekannt … in Griechenland und über dessen Grenzen hinaus. Schon im antiken Griechenland hat man Tees aus dem griechischen Eisenkraut aufgebrüht und als erstes Mittel bei der Bekämpfung von Husten, Erkältungen und anderen Atemwegserkrankungen eingesetzt. Heute wird der griechische Bergtee wieder als alternatives Heilmittel zu Medikamenten und Antibiotika eingesetzt … auch um Erkältungen, Husten und andere Atemwegserkrankungen zu kurieren. Doch heute wird der Tee auch als kleine Stärkung und Belohnung nach harter getaner Arbeit getrunken und genossen. Das vor allem in Griechenland; weniger in seinen europäischen Nachbarländern; da steht er als alternatives Heilmittel in den Reformhäusern und Apotheken.

In Griechenland selbst wird der Tee, vor allem in Bergregionen, fast täglich getrunken und konsumiert. Vorbeugend, stärkend, kräftigend, wärmend. Manch einer behauptet sogar gerne, dass das hohe Lebensalter der Bergbevölkerung Griechenlands dem heilenden Bergkraut zuzuschreiben ist.

Seit diesem Rumor entdecken auch immer mehr Städter den Tee mit seiner Heilwirkung … und auch über die Grenzen Griechenlands hinaus entdecken alternative Heilkreise den griechischen Bergtee.

So wird er angebaut, so wird er abgebaut

Der Bedarf an dem griechischen Bergtee ist steigend … dennoch wird die griechische Bergtee Pflanze meistens von Bauern in den Höhen geerntet, gepflückt, getrocknet und weiter verarbeitet. Das macht den griechischen Bergtee zu einem Bio Tee der höchsten Qualifikation.

Mittlerweile werden auch einige der Sideritis-Arten kultiviert … aber auch dann wird darauf geachtet, dass der Anbau möglichst ökologisch und biologisch von statten geht. Hier gilt es auch beim Kauf darauf zu achten, dass der Tee entsprechend mit einem Bio-Siegel ausgestattet ist. Ansonsten sei noch anzumerken, dass sich die regionalen Sideritis-Arten auch geschmacklich unterscheiden.

Was ist drin in der griechischen Bergtee Pflanze? Die Inhaltsstoffe

Wer hätte das gedacht? Die Hauptbestandteile des griechischen Eisenkrauts sind Flavonide, Bitter- und Gerbstoffe sowie ätherische Öle. Zu letztgenannten gehören u.a. Monoterpene. Sie bilden die Grundlage für viele alternative Heilmittel gegen Bronchitis. Sie haben in der Regel eine schleimlösende Wirkung und helfen daher beim leichtern Abhusten von Verschleimungen. Auch wird der Pflanze eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Gleiches gilt für ihre antibakterielle Wirkung. Beide Heilaspekte machen auch eine äußerliche Anwendung des Eisenkrauts möglich. Bereits im antiken Griechenland wurden Pflaster aus Eisenkraut auf Wunden gelegt, um diese nicht nur zu desinfizieren, sondern sie auch zu verkleben und bei der schnelleren Wundheilung zu helfen. Die Flavonide im griechischen Bergtee hingegen haben stärkende Wirkung auf unseren Kreislauf und unser Herz.

Was die Forschung sagt – Der neuste Stand.

Heilkräuter machen sich mehr und mehr einen Namen in der medizinischen Forschung. Dabei wurde für die Pflanzen des griechischen Bergtees belegt, dass diese, ähnlich wie unser deutsches Johanniskraut, stimmungsaufhellende Wirkung hat. Der griechische Bergtee hilft dabei, dass der Glücksbotenstoff Serotonin länger im Gehirn bleiben kann. Dementsprechend wird de griechischen Bergtee eine antidepressive Wirkung nachgesagt.

Doch darauf beschränkt sich die Sideritis-Wirkung nicht alleine. Die Pflanze, aus der der griechische Bergtee gewonnen wird, hilft auch bei ADHS. Denn das Dopamin, das unsere Aufmerksamkeit steuert, kann durch die im griechischen Bergtee enthaltenen Inhaltsstoffe, ebenfalls länger in unserem Blut aufgenommen bleiben.

Ähnliche Wirkungen lassen sich auch im Bereich von Alzheimer und Demenz beobachten, weswegen auch hier der griechische Bergtee als alternative Heilmedizin zum Einsatz kommt. Denn Dopamin hilft uns auch dabei die Leistung unseres Langzeitgedächtnisses zu steigern und zu verbessern.

Das Fazit zum Schluss

Es spielt keine Rolle ob es sich um eine Erkältung, einen Husten oder gar eine gemeine Bronchitis handelt – wenn es darum geht Schleim zu lösen und das Abhusten zu fördern, dann ist der griechische Bergtee genau das richtige Mittel zum Zweck. Es hilft auch, wenn man unruhig ist und nicht schlafen kann. Selbst wenn das Gedächtnis nicht mehr so will, wie man selbst, hilft der Tee unsere Gedächtnisleistung zu verbessern. Wonach schmeckt er denn? Manchmal leicht nach Zimt und Süßholz … manchmal nach Fenchel oder Salbei … gelegentlich auch nach Kamille … eben je nach Sideritis-Art. Hier kann man genießen und sich etwas Gutes tun.

Der griechische Bergtee wirkt dann am besten, wenn er über einen ganzen Tag verteilt getrunken werden kann … und zwar am besten einen ganzen Liter. Um einen solchen zuzubereiten, bedarf es 5 bis 10 Gramm griechischen Eisenkrauts. Dieses ist mit heißem, kochendem Wasser zu übergießen und dann für zehn Minuten ziehen zu lassen. Anschließend kann der Tee in eine Thermoskanne angefüllt werden, so dass er den ganzen Tag über warm gehalten wird. Der griechische Bergtee kann aber auch kalt genossen werden.

Weiterführende Links

  • Neben der griechischen Bergtee Pflanze gibt es natürlich noch weitere Hausmittel gegen Husten. Eines ist übrigens der gute alte Zwiebelsud
  • Sehr lecker ist auch Aloe Vera Saft

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