Ernährung bei Akne – Worauf Sie achten sollten

Eine gesunde Ernährung führt zu einem gesunden Leben. Dies ist allseits bekannt, doch die Ernährung hat weitaus größeren Einfluss auf unseren Körper, als die meisten Menschen wissen. Auch unsere Haut wird maßgeblich von der Ernährung beeinflusst. Besonders bei Hautproblemen, kann eine Umstellung des Essens helfen, das Hautbild zu verbessern. Durch eine spezielle Ernährung bei Akne kann man diese in Zukunft vorzubeugen.

In diesem Ratgeber haben wir alle wichtigen Erkenntnisse zum Thema Ernährung und Hautbild zusammengefasst und zeigen, worauf bei der Ernährung geachtet werden sollte, um gegen die Akne zu kämpfen.Wir zeigen dir, welche Lebensmittel einen positiven Effekt auf deine Haut haben und welche einen negativen Effekt bewirken. Kurz welche Ernährung bei Akne sinnvoll sein kann.

Der Einfluss von Ernährung auf Akne

Akne kann viele verschiedene Ursachen haben die Ernährung ist nur ein Faktor, der zu Akne führen kann, so gibt es beispielsweise auch Stressakne. Eine Umstellung der Essgewohnheiten kann nachgewiesen zwar das Hautbild verbessern, doch es gibt Formen der Akne, bei denen auch dies nicht hilft. Dennoch haben die Nährstoffe einen positiven Effekt auf die Haut und können eine andere Behandlungsart unterstützen. Zumal sich die betroffenen Personen durch die Umstellung des Essens auch allgemein wohler fühlen wird, weshalb eine gesunde Ernährung immer empfehlenswert ist, auch wenn diese nicht direkt bei jedem Aknefall helfen kann.

Faktoren für Akne

Welche Faktoren eine Akne begünstigen ist noch unklar, Wissenschaftler gehen davon aus, dass viele Dinge bei der Akne zusammenspielen. Menschen, die anfällige für Aknebildung sind, haben oft einen stressigen Alltag, außerdem wird noch zwischen den unterschiedlichen Arten der Akne unterschieden so zum Beispiel der Akne im Teenageralter.
Unreine, zu Akne neigende Haut kann durch bestimmte Lebensmittel positiv beeinflusst werden. Dies zeigen auch Studien aus verschiedenen Ländern, bei denen die Esskultur und die Neigung zur Akne verglichen wurde und diese Studien haben nachweisen können, dass besonders Jugendliche in westlichen Ländern oder bei westlicher Ernährung vermehrt zu Akne neigen. Daher ist der Einfluss der Ernährung zweifelsfrei recht groß bei Hautproblemen.

Die westliche Ernährung schadet der Haut

Warum gerade die westliche Ernährung für eine Zunahme der Akne verantwortlich ist, lässt sich leicht auf die übermäßig hohen Anteile an hyperglykämischen Kohlenhydraten, Kuhmilch-Produkten und gesättigten Fettsäuren zurückführen. Gerade dies fehlt oft bei den Ernährungsweisen in den ländlichen Gegenden und bei den Inselbewohnern, die einen besonders geringen Akne Anteil in der Bevölkerung haben. Lebensmittel wie Milchprodukte und Produkte mit einem hohen glykämischen Index fördern die Bildung von Akne deutlich, dies liegt daran, dass die Körpereigenen männlichen Hormone durch die Produkte übermäßig stimuliert werden. Dies trifft zwar auf beide Geschlechter zu, da auch Frauen einen gewissen Anteil an männlichen Hormonen im Körper haben, aber Männer sind deutlich stärker von diesen Auswirkungen betroffen.

Steht die Akne also in Verbindung mit einem Hormonüberschuss, kann eine Umstellung der Ernährung sehr gut helfen. Gerade bei Personen in der Pubertät ist die Bildung der Hormone die Ursache für die Akne. Besonders der glykämische Index (G.I.) hat einen großen Einfluss auf das Hautbild. Deshalb werfen wir zunächst einen genaueren Blick auf den Index. Dieser stellt eine Art Rating-System für Lebensmittel dar und gibt an, welche Auswirkungen die Kohlenhydrate in der Nahrung auf den Blutzuckerspiegel haben.

Auswirkungen des Blutzuckerspiegels

Hochglykämische Kohlenhydrate treiben den Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe, unser Körper reagiert auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels, indem er Insulin zur Stabilisierung produziert. Besonders zuckerhaltige Nahrung regt die Insulinproduktion an. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, der Bauchspeicheldrüse, es reguliert den Blutzuckerspiegel, hat allerdings den Nebeneffekt, dass das Insulin auch indirekt die Androgene beeinflusst. Was wiederum zu einer überschüssigen Talgproduktion (Seborrhö) führt und die Entstehung von Akne begünstigt.

Besser Essen gegen Akne

Kohlenhydrate, die einen niedrigen Index besitzen haben im Gegensatz zu denjenigen mit dem hohen Index einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Da diese langsamer in das Blut übergehen und der Blutzuckerspiegel mit einem natürlichen Level steigt.

Ernährung bei Akne -Zucker vermeiden

Ernährung bei Akne -Zucker vermeiden

Um aktiv gegen Akne vorzugehen, sollten folgende Lebensmittel gemieden werden:

  • Weißzucker
  • Weißbrot
  • Kartoffeln
  • Weißer Reis
  • Süßigkeiten und Schokolade
  • Chips
  • FastFood
  • Allgemein alle Lebensmittel mit übermäßig Zucker. Wer süß liebt greift lieber zu leckerem Manuka Honig.

Wer hingegen seiner Gesundheit und Haut etwas Gutes tun möchte, kann schwarzen Tee trinken und darauf achten einen ausgewogenen Vitaminhaushalt zu besitzen.

Milch und Milchprodukte

Neben den zuckerhaltigen Lebensmitteln gehörten auch Milch und Milchprodukte zu den Nahrungsmitteln, die eine Akne stark fördern. Obwohl der G.I. Wert bei Milchprodukten niedrig ist und diese somit nicht den Blutzuckerspiegel anheben sind sie dennoch schädlich für die Haut. Den auch Milch hat einen direkten Einfluss auf die Hormone. In der Milch selbst sind Hormone enthalten, die eine insulinähnliche Wirkung haben. Diese Hormone stammen von der Kuh selbst, die wie auch wir Menschen während der Schwangerschaft Hormone produzieren. Durch die insulinähnliche Wirkung der Hormone wird die Androgen-Tätigkeit stimuliert.

Daher sollten auch Lebensmittel mit viel Milch Anteil zu meiden:

  • Quark
  • Käse
  • Joghurt

Beim Milchkonsum gilt aber vor allem, das die Menge eingeschränkt werden sollte. Ein völliger Verzicht auf Milch und Milchprodukte ist nicht nötig.

Fazit Ernährung bei Akne

Wenn du aktiv etwas gegen deine Akne unternehmen willst, ist eine Umstellung der Ernährung wichtig. Achte besonders darauf Produkte zu meiden, die deinen Insulinspiegel ansteigen lassen, dies sind besonders Produkte mit hohem Zuckeranteil und Milchprodukte.

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